Wie ernst meint es René Obermann damit, die Telekom zu einem nachhaltigen Unternehmen zu entwickeln? Glaubt Bianca Jagger (Human Rights Foundation) wirklich daran, dass wir Menschen die Umwelt und damit das Klima noch retten können? Wie hat es Jochen Stay geschafft, dass nach all den Jahren 100.000 Menschen auf die Straße gehen, um gegen Atomkraft zu demonstriert? Wie ist es möglich, sein Geschäft sozial zu führen, dabei ökonomische Ziele zu verfolgen und zugleich eine Agenda zu haben?
Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Utopia- Konferenz, die am 28. und 29. Oktober 2010 in Berlin unter der Schirmherrschaft der Utopia-Stiftung stattfindet. Die Online-Plattform Utopia, die sich auf strategischen Konsum und nachhaltiger Lebensstil spezialisiert hat, veranstaltet die Utopia-Konferenz bereits zum dritten Mal. 25 international bekannte Sprecher wurden geladen, unter Ihnen Größen wie Bianca Jagger (Human Rights Foundation,) Cindy Gallop (If I ran the world), Franny Armstrong (The Age of Stupid), Andrew Simms (New Economic Foundation) und Andy Hobsbawm (Do the green thing) sowie Changemaker wie René Obermann (Deutsche Telekom), Renate Künast (Die Grünen), Harald Welzer und Prof. Dr. Schaltegger (Sustainable Management Center).
Neu im Vergleich zu den Vorjahren ist der Schwerpunkt auf Interaktivität. Auf der Internetplattform für strategischen Konsum, Utopia.de erhalten Verbraucher Orientierung und werden in die Lage versetzt, ihre täglichen Konsum- und Kaufentscheidungen an ökologischen und sozialen Kriterien auszurichten. Neben redaktionellen Beitragen zum Thema, können sich alle Nutzer und die Utopia-Community, die sogenannten Utopisten, miteinander austauschen und selbst aktiv werden, indem sie z. B. Empfehlungen veröffentlichen, Produkte bewerten oder Adressen austauschen. Auch auf der Utopia Konferenz 2010 wird allen Teilnehmern der Konferenz die Möglichkeit des Austauschs und der Mitarbeit geboten. Darum wurde die Konferenz auf zwei Tage verlängert und neue Formate eingeführt. „Unser Ziel ist, der Utopia Konferenz einen wesentlich stärkeren interaktiven Charakter zu verleihen und sie zu einer Art Workcamp für nachhaltige Entwicklung zu machen. Wir erreichen dadurch, dass die Teilnehmer nicht nur inspiriert und motiviert nach Hause gehen, vielmehr bekommt jeder Einzelne ganz konkrete Ideen an der Hand, wie er selbst aktiv werden kann“, so Utopia Gründerin Claudia Langer. Unter dem Titel „Utopia around the world in 36 hours“ wird ein Überblick über die großen Themen, Probleme und Herausforderungen unserer Zeit aufgezeigtund Lösungsansätzen und Ideen für einen nachhaltigen Wandel entwickelt.
Zu den vier Themenbereichen Green Economy, Politics, Environment und Activism werden die o.g. Sprecher mit kurzen Key Notes alle Teilnehmer einführen, anregen und herausfordern. In den anschließenden Challenge- Shops, CEO-Lectures und Learn from the Best Workshops von jungen Social Entrepreneurs und Aktivisten, sind die Teilnehmer dann gefordert, nicht nur mit zu diskutieren, sondern auch mit zu arbeiten.
Eine weitere Neuerung ist das Offene Programm: die Utopia-Community hat per per Online-Voting entschieden wen sie hören möchte. Zum Thema “Soziale/ nachhaltige Unternehmung” haben die Utopisten sich unter anderem für Mike Kuhlmann, Hab&Gut entschieden, der über "how better brands can change the world" und Sharety sprechen wird. Wer hautnah dabei sein will, sollte sich beeilen: Im freien Verkauf gibt es nur noch 100 Tickets.
Impressionen der letzten beiden Veranstaltungen sowie weitere Informationen zur Utopia Konferenz erhalten Sie unter www.utopia-konferenz.de.